Größe vs. Größe auf Datenträger // Rationalisierung von Festplattenspeicher
Guten Abend liebes Forum,
ich bin neu hier und habe mich angemeldet, da ich hoffe, dass mir jemand bei meiner Frage / meinem Anliegen helfen kann.
Zu der Problematik gehört auch eine kurze Vorgeschichte, möglicherweise liegt die Quelle des Problems ja dort.
Vorgeschichte:
Ich arbeite seit etwa 11 Jahren an einem historischen Projekt und lade mir dafür Quellenmaterial über einen FTP-Server herunter. Das Material stellt der Betreiber des FTP-Servers bereit, es handelt sich um digitalisierte Kriegsakten aus WKII, welche er aus den USA bezieht. Das Gesamtvolumen beträgt etwa 6.000 Ordner, davon habe ich inzwischen etwa 2.000 gedownloaded. In den Ordnern befinden sich jpg.-Dateien meist zwischen 1.000 und 1.500 Dateien. Die jpg-Dateien sind scharz/weiß, in Graustufen, da es sich um digitalsierte Microfilme handelt, welche Ende der 1940er Jahre abphotographiert wurden.
Um rational mit meinem externen Festplattenspeicher umzugehen, bin ich dazu übergegangen, Ordner in welchen die jpg-Dateien eine zu hohe Auflösung verfügen, zu verkleinern. Dafür nutze ich "den grandiosen Bildverkleinerer" und skaliere die Fotos meist auf eine Größe zwischen 800 bis 1000 Pixel Breite, das reicht um den Text lesen zu können. In den meisten Fällen ist sind die Ordner/Rollen dann zwischen 120 und 160 MB groß.
Problem:
Im Zuge einer Festplattenmigration (ich möchte eine reine Quellenfestplatte schaffen ohne private andere Ordner) ist mir folgender Umstand aufgefallen:
Die Daten wurden zunächst auf Festplatte A (Toshiba) gelagert. Da dort der Platz knapp wurde und ich wie gesagt eine "reine Quellenfestplatte" erstellen wollte, habe ich mir letztes Jahr eine Intenso (Festplatte B) gekauft und sowohl Bilder von FP A, als auch frisch geladene Quellen vom PC dort hin transferiert.
Auf Festplatte B geht nun der Speicherplatz schneller als gedacht zu Ende. Besonderes Augenmerk habe ich dabei auf folgenden Parametern:
Größe &
Größe auf Datenträger
Auf Festplatte B ist die "Größe auf Datenträger" bei allen Dateien um im Schnitt 30 % größer als die "Größe".
Gibt es eine Möglichkeit die "Größe auf Datenträger" der "Größe" anzugleichen, d.h. eher zu verringern?
Ich plane im Frühsommer den Erwerb einer neuen 4 TB Festplatte, da ich nun eine ungefähre Vorstellung vom Speicherbedarf habe und noch weitere Quellen aus dem Bundesarchiv hier aus Deutschland hinzukommen, welche auf ähnliche Weise per "grandioser Bildverkleinerer" formartiert werden.
Auf Wunsch kann ich weitere Infos über die Festplatten hier posten.
AW: Größe vs. Größe auf Datenträger // Rationalisierung von Festplattenspeicher
Damit ich deine Frage richtig verstehe: Die betreffende Datei hat eine gewisse Größe. Auf der Festplatte nimmt die betreffende Datei aber auf einmal einen größeren Platz ein, als die eigentliche Größe der Datei, ist das soweit richtig? Ich kann nur vermuten, dass es dabei um eine unterschiedliche Umrechnung handelt, das berühmte G-Byte und Gigabyte-Paradoxon. Weil eigentlich ein Gigabyte 1024 Megabyte sind etc. viele Hersteller und Softwareproduzenten jedoch mit dem Faktor 1000 rechnen, was an und für sich falsch ist. Wie gesagt, ich kann das nur vermuten, weil verstehen tue ich das nicht so ganz. Das Problem: Wenn du Bilder verkleinerst, wird wohl spätestens beim vergrößern die Qualität leiden, ich würde eher die Umwandlung in dein sparsameres Bildformat in Betracht ziehen