Neues von Git: vor kurzem wurde Git 2.54 freigegeben Was ist neu - eine Hinführung
Git [ɡɪt] das ist eine freie Software zur verteilten Versionsverwaltung von Dateien, die durch Linus Torvalds initiiert wurde. Geschichte: Durch eine Lizenzänderung des bis dahin genutzten proprietären BitKeeper-Systems konnten die Linux-Kernel-Entwickler dieses nicht mehr kostenlos verwenden, und somit blieb vielen Entwicklern der Zugang verwehrt. Daher begann Torvalds im April 2005 mit der Entwicklung einer neuen Quellcode-Management-Software und präsentierte bereits wenige Tage nach deren Ankündigung eine erste Version.
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vor kurzem wurde Git 2.54 freigegeben: Das Update bringt vor allem Verbesserungen beim Editieren der Historie und modernisiert die Verwaltung von Repositories.
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
Experimenteller Befehl git history: Dieser neue Befehl soll das Ändern vergangener Commits vereinfachen, ohne die Komplexität eines interaktiven Rebase nutzen zu müssen.
git history reword: Erlaubt das direkte Ändern einer Commit-Nachricht. Git passt dabei automatisch alle nachfolgenden Branches an, die von diesem Commit abstammen
.git history split: Ermöglicht es, einen bestehenden Commit interaktiv in zwei Teile aufzuteilen, indem man einzelne Code-Abschnitte (Hunks) auswählt.
Konfigurationsbasierte Hooks: Git erlaubt es nun, Hooks (Skripte, die bei bestimmten Aktionen ausgeführt werden) direkt in der Git-Konfigurationsdatei zu definieren.
Sehr hohe Sicherheit gegen sowohl unbeabsichtigte als auch böswillige Verfälschung
Hohe Effizienz Ein bereits existierendes Projekt namens Monotone entsprach den ersten beiden Anforderungen, das dritte Kriterium wurde jedoch von keinem bestehenden System erfüllt.
Eigenschaften
Git ist ein verteiltes Versionsverwaltungssystem, das sich in einigen Eigenschaften von typischen Versionsverwaltungssystemen unterscheidet:
Nicht-lineare Entwicklung sowohl das Erstellen neuer Entwicklungszweige (branching) als auch das Verschmelzen zweier oder mehrerer Zweige (merging) sind integrale Bestandteile der Arbeit mit Git und fest in die Git-Werkzeuge eingebaut. Git enthält Programme, mit deren Hilfe sich die nicht-lineare Geschichte eines Projektes einfach visualisieren lässt und mit deren Hilfe man in dieser Geschichte navigieren kann.
Verzweigungen („branches“) in Git sind (im Gegensatz zu anderen SCMs) sehr effektiv implementiert: Ein Branch stellt nur eine Reference, kurz ref, eine Textdatei mit einer Commit-ID, dar, die in einem Repository im Verzeichnis .git/refs/heads (z. B. .git/refs/heads/master für den master-Branch) liegt und auf einen bestimmten Commit verweist.
Über dessen Parental Commits, also Eltern-Commits, lässt sich die Branch-Struktur rekonstruieren. Durch diese Eigenschaften lassen sich weiterhin sehr große und effiziente Entwicklungsstrukturen wie bei Git selbst oder dem Linux-Kernel realisieren, bei denen jedes Feature und jeder Entwickler einen Branch oder ein eigenes Repository haben, aus dem der Projektverantwortliche („maintainer“) dann Commits über Merge oder Cherry-pick (Nutzen einzelner Commits) in den Hauptzweig des Projekts (master) übernehmen kann.
Kein zentraler Server
Dezentrale Verwaltung des gesamten Repositories mit Hilfe von Git
Jeder Benutzer besitzt eine lokale Kopie des gesamten Repositorys inklusive der Versionsgeschichte (history). So können die meisten Aktionen lokal und ohne Netzwerkzugriff ausgeführt werden. Es wird nicht zwischen lokalen Entwicklungszweigen und Entwicklungszweigen entfernter Repositorien unterschieden.
die neue Version - sie wird in der Linux-Community diskutiert: . z.b. auf Reddit: Ah, jede Menge Leckereien... beißt mal rein... die Git 2.54 Version bringt...