Freie Software

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  1. #1
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    Standard Freie Software

    "Freie Software"
    (a.k.a. "Libre Software" oder "Open Source")


    Auf der PrepCom3 wurde häufiger die Forderung nach einem Referenzdokument über die Rolle Freier Software auf dem Weltgipfel der Informationsgesellschaft laut. Dieses Dokument versucht eine solche Referenz darzustellen.

    Das "Frei" in dem Begriff Freie Software bezieht sich auf Freiheit, nicht auf den Preis. Der Begriff wurde seit den 80er Jahren in diesem Verständnis genutzt, und die erste komplette und dokumentierte Definition scheint das GNU Bulletin, Vol 1 Nr. 6 [1], zu sein, veröffentlicht Januar 1989. Im Besonderen definieren vier Freiheiten [2] Freie Software:
    • Die Freiheit, das Programm für jeden Zweck nutzen zu können.
      Das Einsetzen von Einschränkungen bei der Verwendung Freier Software wie zum Beispiel Zeit ("30 Tage Testphase", "Lizenz läuft am 01 Januar 2004 aus"), Zweck ("Lizenz wird nur zu Forschungszwecken und zur nicht-kommerziellen Anwendung erteilt") oder geographischer Gegend ("ist nicht zu verwenden im Land X") macht ein Programm unfrei.
    • Die Freiheit, zu erforschen, wie das Programm arbeitet und es an seine eigenen Bedürfnisse anzupassen
      Das Einsetzen von legalen oder praktischen Beschränkungen bezüglich des Verstehens oder der Modifikation eines Programms, wie zum Beispiel verpflichtender Erwerb von speziellen Lizenzen, der zwingende Abschluss Stillschweigeabkommens oder, - bei Programmiersprachen, die verschiedene Formen und Darstellungen haben - die bevorzugte Form des Verstehens und Veränderns eines Programms (den Quellcodes) unerreichbar zu machen, das alles sorgt dafür, dass ein Programm zu proprietärer Software (unfrei) wird. Ohne die Freiheit, ein Programm verändern zu können, werden Menschen immer von der Willkür eines einzigen Anbierters abhängig bleiben.
    • Die Freiheit Kopien zu verteilen, sodass man seinem Nächsten helfen kann
      Software kann praktisch ohne Aufwand kopiert und weiterverteilt werden. Wenn es nicht erlaubt ist, einer anderen Person das Programm zu geben, wenn sie es braucht, heißt das, dass das Programm unfrei ist. Die Weitergabe kann, wenn gewünscht, auch kostenpflichtig sein.
    • Die Freiheit, das Programm zu verbessern und die Verbesserungen zu veröffentlichen, sodass die gesamte Gemeinschaft davon profitieren kann.
      Nicht jeder ist auf jedem Gebiet ein gleich guter Programmierer. Manche Leute können überhaupt nicht programmieren. Diese Freiheit erlaubt es denen, die nicht die Zeit oder Fähigkeiten besitzen, ein Problem zu lösen, indirekt von der Freiheit der anderen zu profitieren, die das Program verändern. Dies kann gegen Gebühr erfolgen.


    Bei all diesen Freiheiten handelt es sich um Rechte, nicht um Verpflichtungen, auch wenn der Respekt vor diesen Freiheiten für die Gesellschaft manchmal eine Verpflichtung für einen Einzelnen zur Folge haben kann. Jede Person kann sich dazu entschließen, nicht von ihnen Gebrauch zu machen, Sie könnte sich aber auch dazu entschließen alle Freiheiten zu nutzen. Speziell sollte hier verstanden werden, dass Freie Software eine kommerzielle Nutzung nicht ausschließt. Wenn ein Programm kommerzielle Nutzung und kommerziellen Vertrieb nicht erlaubt, handelt es sich dabei nicht um Freie Software. In der Tat bauen immer mehr Unternehmen ihre Geschäftsmodelle komplett oder zumindest zum Teil auf Freier Software auf, einschließlich ein paar der größten proprietären Softwareanbieter. Freie Software ermöglicht es, Hilfe und Unterstützung anzubieten, sie verpflichtet aber nicht dazu.


    Terminologie

    Englisch scheint die einzige Sprache zu sein, in der eine solch große Doppeldeutigkeit zwischen Freiheit und Preis besteht. Wenn man den Begriff in andere Sprachen übersetzt, wird aus Freier Software "logicel libre" im Französischen, "software libre" im Spanischen, "software libero" im Portugisischen, "Fri Software" im Dänischen oder was auch immer der vergleichbare Begriff in der jeweiligen Sprache für Freiheit sein mag.


    Open Source

    Am 03. Februar 1998, im Gefolge von Netscapes Ankündigung, ihren Browser als Freie Software der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, traf sich eine Gruppe von Leuten in Palo Alto im Silicon Valley und schlug vor, eine Marketing-Kampagne für Freie Software unter Nutzung des Ausdrucks "Open Source" zu starten. Das Ziel war es, eine schnelle Kommerzialisierung und Akzeptanz für Freie Software bei den Unternehmen und Großkapitalisten der neuen Ökonomie zu finden. Um dieses Ziel zu erreichen, beschlossen sie, gewissenhaft alle langfristigen Punkte (wie Philosophie, Ethik und soziale Effekte), die mit Freier Software verbunden sind, beiseite zu lassen, fühlten sie doch, dass dies Hindernisse auf dem Weg zur schnellen Akzeptanz seitens der Wirtschaft sein würden. Sie schlugen vor, sich nur auf den technischen Fortschritt zu konzentieren.[3]

    Manche Leute, die auf die Werte "Freier Software" verweisen wollen, benutzen oft in gutem Glauben den Begriff "Open Source" - er definierte anfänglich das gleiche wie "Freie Software" wenn es um Lizenzen und Implementierung ging. Er wurde jedoch seitdem inflationär benutzt. Heutzutage wird er für alles verwendet, zwischen "Freier Software" und dem hochgradig proprietären "Governmental Security Program" (GSP), von Microsoft. [4]


    Libre Software

    Als die Europäische Kommission anfing, Freie Software auf regulärer Basis zu nutzen, suchte sie nach einer Möglichkeit, der Doppeldeutigkeit des englischen Wortes "Free Software" und den Missverständnissen des Begriffes "Open Source" aus dem Weg zu gehen, was zu der Einführung eines dritten Begriffes führte, der seit 1992 gelegentlich aufkommt: "Libre Software". Dieser Begriff stellte sich als wiederstandsfähig gegenüber einem inflationären Gebrauch heraus und wird immer noch als Synonym für Freie Software genutzt. Er stellt also eine Lösung für diejenigen dar, die Angst haben, missverstanden zu werden, wenn sie englisch sprechen.


    Entwicklung

    Wenn man an Freie Software denkt, so sollte man sie als umfassendes Konzept für eine vertrauenswürdige, nachhaltige und zuverlässige Informations- und Wissensgesellschaft sehen, die alle Interessengruppen einbezieht.

    Den Preis, den wir für die Vorherrschaft von propriäterer Software zahlen, ist hoch, da das Paradigma hinter propriätärer Sofware über eine starke, dem System inhärente Monopolisierungstendenz verfügt [5] und Software alle Gebiete der Wirtschaft beeinflusst. Deswegen leidet die Wirtschaft der nördlichen Hemisphäre, und die südlichen Länder haben die Wahl zwischen Ausschluss oder aber Mitleiden in einer totalen Abhängigkeit. Das ist der Grund, warum eine Zerschlagung von Microsoft ohne eine Änderung des Paradigmas keine sichtbare Veränderung der Situation herbeiführen würde. Freie Software andererseits bringt den Wettbewerb zurück, während sie gleichzeitig Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen, Menschen und Regierungen erlaubt, und das für alle Menschen gleichermaßen verfügbar und nutzbar.

    Während Minderheiten immer auf den guten Willen großer multinationaler Unternehmen angewiesen sind, wenn es sich um die Unterstützung ihrer Kultur und Sprache bei propriäterer Software handelt, gibt ihnen Freie Software die Möglichkeit, sie ihren Bedürfnissen anzupassen. Deswegen erlaubt Freie Software es, eine bewährte lokale Hard- und Softwareindustrie aufzubauen, die unabhängig von Monopolen und multinationalen Konzernen ist. Natürlich ist eine Kooperation mit großen Unternehmen möglich und könnte auch hilfreich sein, aber während Abhängigkeit der Preis ist, den man bei propriäterer Software zahlen muss, bietet Freie Software hierbei Unabhängigkeit.


    Gleichberechtigung

    Die Gestaltung, Entwicklung und Verwendung von Software ist in allen Gesellschaftsschichten steigend. Zunehmend bestimmt auch der Zugang zu Software über unsere Möglichkeiten der Bildung, Kommunikation, Arbeit und sogar Sozialkontakte. Dies beinhaltet die Bildung von sozialen Bewegungen, die Förderung der Bürgerrechte und die Förderung einer transparenten Demokratie ebenso wie alle staatlichen und gesundheitlichen Dienstleistungen.

    Software ist in der Gesellschaft der nördlichen Hemisphäre bereits stark verwurzelt, und wenn die Entwicklungsstrategien erfolgreich sind, wird das auch zu irgendeinem Zeitpunkt für die südlichen Länder gelten. Darum sollte Software als eine Kulturtechnik angesehen werden, manchmal sogar als ein Kulturgut.

    Für alle Kulturtechniken gilt, dass wir uns fragen müssen, wer über sie die Kontrolle ausüben sollte. Bei proprietärer Software sind das große multinationale Unternehmen der nördlichen Halbkugel.[6] Freie Software sorgt hingegen dafür, dass die kulturelle Technik allen gleichberechtigt verfügbar ist.


    Menschenrechte

    Für Menschen mit Zugang zum Internet - und wir hoffen, dass das irgendwann alle Menschen umfassen wird - gilt, dass die Menschenrechte der Mitwirkung an der Kultur und der Rede- und Meinungsfreiheit von der Kontrolle und der Verwendung von Software beeinflusst werden, wie auch Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit. Software bildet das Medium. Ganz im Gegensatz zur propriäteren Software gibt Freie Software jeder Person die volle Kontrolle über ihren persönlichen Informationsraum. Auch wenn das noch nicht ausreicht, um die Privatsphäre und Sicherheit zu gewährleisten, ist es eine notwendige Voraussetzung.


    Technokratie verhindern - Demokratie erhalten

    Gesetze sollten durch Repräsentanten entwickelt werden, die demokratisch in einer transparenten Wahl gewählt wurden. Auch in Situationen, in denen dies zutrifft, werden Rechte, die nicht ausgeübt werden können, ungenützt bleiben. Nur weil Rechte auf dem Papier garantiert sind, heißt das noch lange nicht, dass Menschen sie auch ausüben können.

    Schon allein die Komplexität von modernen Systemen, aber vor allem auch die Undurchsichtigkeit von proprietärer Software macht es schwierig und unmöglich, die Demokratie auf digitalem Gebiet aufrecht zu erhalten. Außer bei Freier Software hängen die Möglichkeiten, bestimmte Rechte ausüben zu können oder eben nicht ausüben zu können, vom Anbieter der proprietären Software ab - es ist die alleinige Entscheidung des Anbieters, und dieser Entscheidung wird heute oft Vorrang vor demokratischen Grundregeln gegeben.

    Gute Beispiele hierfür sind die European Copyright Directive (EUCD) und das Digital Millennium Copyright Act (DMCA), sie sind beide Anwendungen des "World Intellectual Property Organization (WIPO) Copyright Treaty" vom Dezember 1996. Während der DMCA in den Vereinigten Staaten schon einen schlechten Ruf gewonnen hat, da er möglich machte, Scientologykritische Seiten zu zensieren [7], macht die deutsche Ausformung der EUCD das Recht auf angemessene Nutzung unerreichbar. Auch wenn das Gesetz deutlich festlegt, dass ein Verbraucher das Recht hat, eine CD für seinen eigenen Gebrauch in der Autostereoanlage oder für einen Freund zu kopieren, laufen die, die dieses Recht an einer kopiergeschützten CD oder an einer DVD ausüben, Gefahr, sich einer Bestrafung auszusetzen. Und wenn Sie jetzt glauben, dass das alles ist, dann empfehlen wir Ihnen, das EFF-Papier über das sogenannte "Trusted Computing" (TC) zu lesen. [8]

    Proprietäre Software bringt einen Bereich, der vorher von demokratisch gewählten Repräsentanten geregelt war, in die Hand von Firmen und erzeugt damit eine Technokratie. [9]


    Zusammenfassung

    Wir haben viel Arbeit investiert, um Menschenrechte, Gleichberechtigung, Minderheitenrechte, Pressefreiheit, Privatsphäre und Sicherheit, digitale Solidarität und vieles mehr zu fördern und weiterzuentwickeln. All das könnte Null und Nichtig werden, wenn das Informationszeitalter auf proprietärer Software aufbaut.

    Freie Software allein ist sicher nicht genug, um alle Probleme zu lösen - aber es ist notwendig, um es den Menschen zu ermöglichen, ihre Rechte auszuüben, um die wir in der Informationsgesellschaft kämpfen.


    Referenzen


    [1] GNU's Bulletin, vol. 1 no. 6 - GNU Project - Free Software Foundation (FSF)

    [2] Für die volle Definition, sehen Sie bitte The Free Software Definition - GNU Project - Free Software Foundation (FSF)

    [3] Als Referenz aus https://www.opensource.org/advocacy/faq.html: Wie ist "Open Ssource" verbunden mit "Free Software"? Die Open Source Initiative ist ein Marketing-Programm für Freie Software. Es ist eine Verkaufshilfe für Freie Software, eher auf soliden, pragmatischem Grund basiert denn auf ideologischem Geschwätz. Die erfolgreiche Substanz ist die selbe, aber die erfolglosen Einstellungen und Symbolismen sind verändert.

    [4] In diesem Programm zahlen Regierungen und zwischenstaatliche Organisationen beachtliche Gebühren für einen Einblick in einige Teile des Windows-Quellcodes in speziell von Microsoft dafür geschaffenen Einrichtungen. Das mag das Sicherheitsgefühl steigern, aber es ist im großen und ganzen sinnlos, besonders nachdem sie nicht einmal feststellen können, ob das, was sie sehen konnten auch das ist, was auf ihren Computern läuft. Und natürlich gibt es ihnen keine Freiheit.

    [5] Eine Erläuterung dieses Mechanismus kann auf Wunsch gerne zur Verfügung gestellt werden.

    [6] Randbemerkung: Dies sollte nicht als eine gute Sache für Leute in den nördlichen Ländern verstanden werden. Das ist es nicht.

    [7] Siehe https://www-camlaw.rutgers.edu/public...cientology.htm

    [8] https://www.eff.org/Infra/trusted_com...0031001_tc.php

    [9] Technokratie: Regierung durch Techniker oder die Führung der Gesellschaft durch technische Experten (Merriam Webster Dictionary)
    Date: 2004/10/19 15:34:59 Revision: 1.7
    Author: Georg Greve



    Copyright (C) FSFE. Letzte Änderung: 2007-08-16 18:16:29 (schiessle) [XHTML]
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  2. #2
    Avatar von Spyx
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    Standard AW: Freie Software

    Dieser Text ist eine Kopie von: https://www.fsfeurope.org/projects/wsis/fs.de.html

    Auf der Webseite der Free Software Foundation Europe (Freien Software Vereinigung Europa) gibt es weitere Informationen zu diesem Thema:https://www.fsfeurope.org/



    Ich empfinde es als wichtig die Leute auf dieses Thema hinzuweisen.
    Ich benutze selbst freie Software (angefangen vom Betriebssystem über das Textbearbeitungsprogramm bis hin zur freien Forensoftware).

    Hier mal eine kurze Liste von bekannten Programmen und freien Alternativen. Diese Programme haben andere Namen und sehen auf den ersten Blick anders aus. Sicherlich gibt es auch Unterschiede in der Bedienung, trotzdem erbringen sie vergleichbare Ergebnisse:


    Allein aus Bequemlichkeit werden viele Leute nicht wechseln. Ich bitte nur darum, dass man sich die Alternativen wenigstens mal anschaut.

  3. #3
    Avatar von Holger
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    Standard AW: Freie Software

    Hallo Spyx,
    ich selbst nutze als freie Software Linux auf dem Server, wo auch das eforum läuft und natürlich den Firefox und Thunderbird, wobei Thunderbird noch einige Fehler (Suchfunktion, Entwürfe, leere Emails, ...) hat.

    Bei den anderen Paketen wie Office und Photoshop nutze ich lieber das Original, da gerade wenn man weltweit viele Daten an Firmen verschickt die 100%ig Kompatibilität eine grosse Rolle spielt.

  4. #4
    Avatar von arch0s
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    Standard AW: Freie Software

    Ich bin auch begeistert von OpenSource Software, seit ungefähr zwei Jahren nutze ich "nur" noch Linux und bin mehr als zufrieden damit!

  5. #5
    Avatar von Fabi
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    Standard AW: Freie Software

    So, heute - dachte ich mir - mache ich doch einfach mal ein Hand-Out für mein Biologie-Referat in OpenOffice. Denkste! Ich habe es nicht hinbekommen, links auf der Seite ein Foto und rechts auf der Seite eine Tabelle zu platzieren. Nach drei Stunden (!) habe ich dann die Konsequenz gezogen und mich entschlossen, Microsoft Office 2007 zu installieren. Eine ganz andere Weise zu arbeiten. Man findet auf Anhieb jede Funktion, Foto neben Tabelle war ein Kinderspiel, außerdem eine Menge an tollen Effekten (die auch wirklich brauchbar sind).

    Soviel zum Thema "Freie Software"...

  6. #6
    Avatar von Spyx
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    Standard AW: Freie Software

    Zweiter Eintrag in Google (ich war schneller als 3 Stunden):
    openoffice bild neben tabelle - Google Search

  7. #7
    Avatar von Fabi
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    Standard AW: Freie Software

    Und warum so kompliziert? Bei Office geht das per Drag&Drop.
    Außerdem ist Office generell einfacher zu bedienen.

  8. #8
    Avatar von elPirato
    elPirato ist offline

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    Standard AW: Freie Software

    OO bietet fast alle Funktionen, welche MS-O auch hat. Es ist nur die Frage, ob man die auch findet.
    Schlimmer haben es allerdings Umsteiger von MS-O 2003 auf 2007. Blankes Chaos, da findet man gar nix mehr, weil die Benutzerführung vollkommen erneuert wurde.
    Abgesehen davon kann man die Wertigkeit nicht an "frei" festmachen. OO war früher Staroffice und die wollten damals auch Kohle dafür. Ich hatte als erste Textverarbeitung Amipro. Bin umgestiegen auf MS weil es eben viele hatten und der Datenaustausch unkomplizierter ist. Nun mache ich das Meiste mit OO, nutze aber trotzdem zeitweise wieder MS, weil ich die Funktionen dort nicht suchen muss.
    Unterschied zwischen OO und MS-O sind eben mal schlapp ~ 200 Teuronen

  9. #9
    Avatar von Fabi
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    Standard AW: Freie Software

    Hi,

    Schlimmer haben es allerdings Umsteiger von MS-O 2003 auf 2007. Blankes Chaos, da findet man gar nix mehr, weil die Benutzerführung vollkommen erneuert wurde.
    Zumindest findet man die Funktionen in 2007 da, wo man sie vermutet. In OOo herrscht totales Chaos.

  10. #10
    Avatar von Q-Max
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    Standard AW: Freie Software

    Hi,

    @Fabi: Ich denke das siehst du zu eng. Das ist halt die jahrelange "Erfahrung" mit Microsoftprodukten.

    Wenn du diese Erfahrungen umgekehrt mit Alternativprodukten gemacht hättest, stündest du jetzt mit Word vor dem gleichen Problem. Das hat aber grundsätzlich nichts mit gut oder schlecht zu tun.

    Grundsätzlich ist es immer ein Problem mit etwas neuem zu beginnen wenn man eigentlich etwas zügig produktiv fertig machen will.

    Ich selbst hatte mal so ein schreckliches Erlebnis als ich mit dem Redaktionschluss angefangen hab unsere Vereinszeitung mit einer neuen Software zu erstellen. Das hatte ziemlich viele Nachtstunden und noch mehr Frust zur Folge und da war noch die alte und auch die neue Software aus einem Hause.

    Und noch ein Beispiel. Wir haben jetzt in der Firma die CAD-Software gewechselt. Dazu war ich eine Woche auf Schulung und ich hab bis zuletzt geglaubt ich muss den PC komplett neu lernen - eine einzige Katastrophe

    LG

  11. #11
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    Klasse Artikel, muss ich echt sagen.

    Zu den Programmen und Alternativen... Der Unterschied zwischen Windows und Linux ist wie der zwischen Auto und Motorrad. Und ich lerne lieber die Bedienung eines kostenlosen Motorrades neu, als mich mit den Problemen eines teuren Autos herumzuschlagen.

    Ich nutze Linux seit ca. vier Monaten aktiv und intensiv, und ich muss sagen, mir gefällt's immer besser. Für meine billigen Zwecke reicht Open Office 1000x, ich nutze Office nicht sehr oft. In Sachen Multimediabearbeitungen nehme ich gerne GIMP, Rawstudio, showFoto, dikikam und Cinelerra her, ich liebe diese Programme. Vor allem war für mich die Bedienung leicht, weil ich zuvor nie mit derartigen Programmen gearbeitet habe.

    Allein, was Linux alles kann, hat mich total überwältigt. Es ist das "Betriebssystem der unbegrenzten Möglichkeiten", wie ich finde.

  12. #12
    Avatar von Smeagol
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    Hallo Spyx

    Zitat Zitat von Spyx
    Hier mal eine kurze Liste von bekannten Programmen und freien Alternativen. Diese Programme haben andere Namen und sehen auf den ersten Blick anders aus. Sicherlich gibt es auch Unterschiede in der Bedienung, trotzdem erbringen sie vergleichbare Ergebnisse:
    Zu OOo muss ich sagen das ich immer sehr zufrieden damit WAR. Bis Oracle meinte es quasi aufzugeben. Daher nutze ich Heute LibreOffice was mMn besser oben in die Liste passen würde.

    Jabber mit ICQ zu vergleichen ist zwar in sofern richtig das es beides Instant Messaging Systeme sind aber leider ist es ja bekanntermaßen nicht möglich ICQ Kontakte via Jabber anzuschreiben daher ist diese "Alternative" mMn auch nicht ganz richtig. Oder?

    Photoshop mit Gimp gleich zu setzen ist doch ein wenig übertrieben. Klar kann Gimp verdammt viele tolle Sachen, aber dennoch ist Adobes Software im Punkt Grafikbearbeitung immer noch sehr weit voraus. Ich persönlich nutze nur Gimp aber ich nutze das ja auch nur für Kleinigkeiten. Z.B. Website-Logos oder ähnliches.

    Outlook kann [leider] auch x mal mehr als der Standard Thunderbird. Daher würde ich in die Liste noch so den Verweis auf die Thunderbird Addons hinzufügen.

    Meine Vgl. Liste würde genau so aussehen:

    MS-Windows <> Fedora Linux (von mir bevorzugt )
    MS-Office <> LibreOffice
    MS-IE / Apple Safari <> Mozilla Firefox / Google Chrome
    MS-Outlook <> Mozilla Thunderbirds (mit Addons)
    Photoshop <> Gimp [Für Privatanwender]
    iTunes <> Amarok
    ICQ Client / MSN Client und Co. <> Pidgin

    just my 2 cents
    Sméagol

    PS: Kleine Frage zu Amarok, hat jemand Erfahrung mit diesem Tool unter einer Gnome Distru?

  13. #13
    Avatar von Spyx
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    Der Beitrag ist ja auch schon 2,5 Jahre alt. Seitdem hat sich einiges getan. Wie du schon gesagt hast, gibt es nun LibreOffice. Außerdem experimentiert AOL mit Jabber und sogar Facebook hat einen Jabber-Anschluss. Dazu kommen dann auch noch Google-Talk und der Web.de/GMX-Multimessenger (beide auch Jabber). Und zuletzt gibt es die sogenannten Transports, mit denen man sich in andere Chat-Netzwerke einklinken kann.

    Das Problem an ICQ, AIM, MSN, etc. sind halt die Nutzungsbedingungen, die eventuell fehlende Verschlüsselung und das die Anbieter amerikanische Firmen sind.

    Ansonsten gibt es mittlerweile auch eine Abspaltung von Amarok: Clementine, verschiedenste WebKit- und Gecko-basierte Webbrowser (oftmals mit dem Schwerpunkt Soziale Netzwerke) und eine ganze Reihe Linux-Distributionen.

  14. #14
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    Zitat Zitat von Spyx
    Der Beitrag ist ja auch schon 2,5 Jahre alt.
    Ja, aber der Beitrag ist als Bitte beachten drin, daher sollte er doch aktuell gehalten werden oder nicht!?

  15. #15
    Avatar von Spyx
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    Zitat Zitat von Smeagol
    Ja, aber der Beitrag ist als Bitte beachten drin, daher sollte er doch aktuell gehalten werden oder nicht!?
    Huch, stimmt. Aber der erste Beitrag ist immer noch aktuell :P.

  16. #16
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    Zitat Zitat von Spyx
    Aber der erste Beitrag ist immer noch aktuell :P.
    Der ist und bleibt für immer aktuell....

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